Amrhein - Hofmann / Monismus und Dualis- mus in den Völkerrechtslehren; Rechtsfragen der Globalisierung, Band 7
Leverbaar
Das Völkerrecht bestimmt die Lebensverhältnisse in der globalisierten Welt in zunhehmendem Masse. Die Autorin hat es sich zum Ziel gesetzt, die Rechtsdogmatischen Aspekte des Verhältnisse zwischen Völkerrecht und staatlichen Recht aufzudecken. Es werden Lösungsvorschläge der Völkerrechtslehren dargestellt und Konsequenzen aufgezeigt. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob das Völkerrecht und das innerstaatliche Recht eine einheitliche Rechtsordung darstellen - sogenannter Monismus - ober ob es sich um getrennte Rechtskreise - sogenannter Dualismus handelt. Für das Verständnis dieser Lehren setzt sich Die Autorin zunächst insbesondere mit der Entwicklungsgeschichte der völkerrechtlichen Beziehungen und mit der Frage nach Völkerrecht als Rechtsordung der Staatengemeinschaft auseinander. Aufbauend auf diesen Grundlagen, bildet die Darstellung der dualistischen und monistischen Lehren den inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeit. Abschliessend wird die Frage nach der Einbeziehung völkerrechtlicher Normen in die deutsche Rechtsordnung behandelt. Festgestellt wird, dass der Gegensatz zwischen Monismus und Dualismus in den Völkerrechtslehren und innerhalb der Staatenpraxis weiterbesteht. Allerdings haben sich die monistische und dualistische Konzeption angenähert und konnten sich nur in ihren jeweils gemässigten Formen durchsetzen, auch wenn sie in ihren grundlegenden Aussagen weiterhin verschiedene Positionen beziehen.
367 pagina's | Duits
Verschenen in 2003
Rubriek: