Das Pariser Perikopenbuch und die Anf?e der romanischen Buchmalerei an Rhein und Weser

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Das Perikopenbuch in der Pariser Nationalbibliothek, das zur Lesung der Evangelien an Festtagen diente, geh?zu den bedeutendsten deutschen Handschriften aus romanischer Zeit. Dem Typus des liturgischen Prachtcodex entsprechend, steht es in seiner materiellen Kostbarkeit und k?lerischen Qualit?den ber?en kaiserlichen Auftragswerken der Ottonen nahe. Der umfangreiche Bilderzyklus wird vollst?ig vorgestellt. R?riffe auf westliche ottonische Vorbilder und ausgepr?e Rezeption byzantinischer Bildformulierungen sind in der Handschrift mit innovativen ikonografischen Konzeptionen verbunden, die Stilanalyse offenbart zudem eine intensive Auseinandersetzung mit der italienischen Kunst aus der zweiten H?te des 11. Jh. und damit der Zeit des Reformpapsttums. Die engen Verbindungen zur rheinischen Kunst lassen eine Herkunft des Malers aus dieser Region vermuten, ohne dass sich sein Stil dabei mit einem der bekannten Skriptorien verbinden lie?. Die ikonografischen Bez?legen hingegen eine Entstehung der Handschrift im nieders?sisch-westf?schen Raum nahe. Damit bietet das Pariser Perikopenbuch auch ein herausragendes Beispiel f?en k?lerischen Austausch zwischen den beiden Kunstregionen.



Rubriek:

  • NUR: Kunstgeschiedenis
  • ISBN-13: 9783871572203 | ISBN-10: 3871572209