Das Pflichtenprogramm börsennotierter Aktiengesellschaften im Europäischen Gemeinschaftsrecht; Entwicklung, Systematik und Perspektiven
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Das Europäische Kapitalmarktrecht erfährt gegenwärtig die umfassendsten Änderungen seit seiner Entstehung Anfang der 80er Jahre. Die Umsetzung des Aktionsplans für Finanzdienstleistungen der Kommission von 1999 führt zu einer vollständigen Neugestaltung des vorhandenen Richtlinienmaterials: Insbesondere die neue Börsenprospektrichtlinie und die geplante Richtlinie über die Transparenzanforderungen börsennotierter Unternehmen orientieren sich an besten internationalen Standards, um weltweite Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Aktiengesellschaften zu gewährleisten und die Transaktionskosten zu senken. Nach den IAS aufgestellte Konzernabschlüsse werden z.B. künftig im Mittelpunkt der Börsenprospekte und der regelmäßig zu erteilenden Informationen stehen. Ausgehend von einem systematischen Ansatz stellt die vorliegende Arbeit die Entstehung, den bisherigen Zustand und die geplanten Änderungen der Regelungen für börsennotierte Aktiengesellschaften umfassend dar. Aus der Zusammenschau der kapitalmarkt- und gesellschaftsrechtlichen Vorschriften ergibt sich, dass die Regelungen für börsennotierte gegenüber sonstigen Aktiengesellschaften ein in sich stimmiges Sonderrecht mit eigenen Begrifflichkeiten, Leitentscheidungen und Prinzipien schaffen. Für Aktionärsvertreter, Syndikusanwälte, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler.
Paperback | 392 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
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