Der Beteiligungsvertrag bei der Aktiengesellschaft; eine Untersuchung über Gesellschaftsvereinbarungen bei wagniskapitalfinanzierten Aktiengesellschaften und ein Beitrag zur Gestaltungsfreiheit bei der Verfassung der Aktiengesellschaft
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Das Werk behandelt die gesellschaftsrechtlichen Verhältnisse "kleiner", mit Wagniskapital finanzierter Aktiengesellschaften. Die aus Sicht der Investoren notwendige Sicherung ihres Einflusses durch die Regelungen eines Beteiligungsvertrages stößt bei der Aktiengesellschaft auf teilweise unangemessene Grenzen, die ihre Ursachen insbesondere in dem Prinzip der Satzungsstrenge aus § 23 Abs.5 des Aktiengesetzes finden. Die Rechtsform der Aktiengesellschaft büßt dadurch erheblich an Attraktivität ein. Ziel ist es zum einen aufzuzeigen, welche in der Praxis gängigen Regelungen in Beteiligungsverträgen bzw. Aktionärsvereinbarungen mit dem Aktiengesetz in Konflikt stehen und - wo immer möglich - für diese Konflikte Lösungen anzubieten. Darüber hinaus wird ein Konzept für die nicht börsennotierte Aktiengesellschaft entwickelt, das der Praxis besser gerecht werden soll. Dabei wird das Prinzip der Satzungsstrenge einem modifizierten Verständnis zugeführt und die Möglichkeit von korporativen Wirkungen der Aktionärsvereinbarung ins Spiel gebracht. Die Ergebnisse der auf wagniskapitalfinanzierte Aktiengesellschaften ausgerichteten Untersuchung lassen sich auf verwandte Strukturen insbesondere bei Private-Equity-Finanzierungen, aber dem Grundsatz nach auch auf die Verhältnisse etwa von Familien-Ags oder Joint-Ventures übertragen. Das Werk bietet kompakte Informationen für Venture-Capital und Private-Equity-Finanzierer insbesondere großer und mittelgroßer Kanzleien und deren anwaltlichen Beratern. Ebenso richtet es sich an Banken, die in diesen Bereichen finanzieren.
Ingenaaid | 243 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
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