Der Patientenwille; Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann?; Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann?
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Zum Werk§Trotz der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung bleiben noch viele Fragen offen. Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Bevollmächtigte oder Betreuer den mutma�lichen Willen des Betreuten festzustellen. Auf Grundlage des mutma�lichen Willens muss er entscheiden, ob er in ärztliche Ma�nahmen einwilligt oder sie untersagt. Der mutma�liche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche �u�erungen, ethische oder religiöse �berzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten. Gerade die Ermittlung des mutma�lichen Willens stö�t in der Praxis auf gro�e Schwierigkeiten.§Mit dem anschaulichen Werk soll allen Angehörigen des Betroffenen, Bevollmächtigten oder Betreuern, �rzten und Pflegekräften Hilfe geboten werden, wenn sie vor der Frage stehen: Wer entscheidet wie über den Einsatz lebenserhaltender Ma�nahmen bei nicht entscheidungsfähigen Patienten.§In der Broschüre werden anschaulich und übersichtlich dargestellt:§- die gültige Rechtslage (z.B. die Bedeutung von Patientenverfügungen),§- die Grundsätze ärztlichen Handelns am Lebensende (z. B. Indikation, Therapieziel, standesrechtliche Regeln, medizinethische Leitwerte),§- der Streit über die Bedeutung des mutma�lichen Willens und subjektiven Patientenwohls sowie§- die konkrete Ermittlung des mutma�lichen Willens und des subjektiven Patientenwohls.§Konkrete Empfehlungen und Hinweise sowie zahlreiche anschauliche Beispiele erleichtern den Zugang zu diesem juristisch, medizinisch und ethisch schwierigen Gebiet. Abschlie�end wird noch auf die Entscheidungsfindung in schwierigen Grenzsituationen (z.
64 pagina's
Verschenen in 2010
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