Der Schutz der Minderheitsaktionäre bei Übernahmen börsennotierter Gesellschaften in Europa; Eine Untersuchung des Pflichtangebots in Deutschland, England, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz
Leverbaar
Mit dem Gesetz zur Regelung von öffentlichen Angeboten zum Erwerb von Wertpapieren und von Unternehmensübernahmen wurde zum 1.1.2002 das sog. Pflichtangebot in das deutsche Recht eingeführt. Das Pflichtangebot regelt, dass der Erwerber der Kontrolle einer börsennotierten Gesellschaft ein Angebot für alle weiteren Anteile abgeben muss. Der Verfasser vergleicht die unterschiedlichen nationalen Regelungen und arbeitet heraus, wie in einzelnen Rechtsordnungen aufgetretene Rechtsfragen jeweils gelöst wurden. Zu den diskutierten Themen gehört auch die Frage, ob das Pflichtangebot auf Umwandlungssachverhalte anzuwenden ist. Die rechtsvergleichende Analyse führt zu einem Vorschlag, wie das Recht des Pflichtangebots in Europa harmonisiert werden kann. Der Vorschlag geht dabei über den Kompromiss der europäischen Richtlinie vom November 2003 hinaus, die lediglich einen weiten Rahmen für die nationalen Gesetzgeber vorgibt. Für Aktionärsvertreter, Syndikusanwälte, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler.
Ingenaaid | 252 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
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