Masch

Die Dritthaftung von Banken bei fehlerhaften Eigenauskünften

Duncker & Humblot
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Eine Eigenauskunft wird von der Bank über ihren Kunden erstellt und diesem ausgehändigt. Der Kunde nutzt sie bei Verhandlungen mit Dritten zum Nachweis seiner Kreditwürdigkeit. Der Verfasser untersucht, ob der Dritte von der Bank Ersatz seines Vermögensschadens verlangen kann, wenn die Eigenauskunft fehlerhaft war und der Vertrag an der Insolvens des Bankkunden gescheitert ist. Dabei behandelt er Geschichte und aktuelle Bedeutung des 675 BGB Abs. und diskutiert bei der vertraglichen Haftung u.a. den Auskunftsvertrag. Bei 826 bildet die vorsätzliche sittenwidrige Schädigung einer Schwerpunkt, bei 823 BGB v.a. das Recht am Unternehmen und die Verkehrspflichten. Erörterungen zu c.i.c, Sachwalter - und Prospekthaftung folgen. Daneben prüft der Autor sog. Einheitslösungen, z.B. die Vertrauenshaftung, und bespricht die parellele Probleblematiek der Haftung für unrichtige Zeugnishaftung. Schliesslich wird die gewohnheitsrechtliche Auskunftshaftung, unter besonderer Berücksichtigung des bestehenden Richterrechts, undersucht. In seiner Schlussbetrachtung verwendet der Autor u.a. Argumente der ökonomischen Analyse des Rechts und beschreibt die nachteiligen Auswirkungen der Auskunftshaftung auf den Nutzen von Auskünften. Als Gesamtergebnis hält er fest, das Auskunftshaftung abzulehnen ist.

Paperback | 299 pagina's | Duits
Verschenen in 2005
Rubriek:

  • NUR: Algemeen recht
  • ISBN-13: 9783428116782 | ISBN-10: 342811678X