Die Luisengemeinde; Zerstörung und Wiederaufbau der Charlottenburger Luisenkirche 1943/1953; Zerstörung und Wiederaufbau der Charlottenburger Luisenkirche 1943/1953
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Die Charlottenburger Luisenkirche zählt zweifellos zu den bedeutenden Innenstadtkirchen Berlins. Im Jahr 1716 als Stadt- und Parochialkirche eingeweiht, war sie mehr als 100 Jahre Mittelpunkt der aufstrebenden Gemeinde am Rande Berlins. Nach dem Umbau durch Karl Friedrich Schinkel wurde sie 1826 erneut geweiht und nach der 1810 verstorbenen preu�ischen Königin Luise benannt.Ihre das Stadtbild prägende Rolle verlor die Luisenkirche im Zuge des rasanten Wachstums Charlottenburgs Ende des 19. Jahrhunderts. Baulich nunmehr im Vergleich zur dominanten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eine eher kleine Kirche, verlor sie als Mutterkirche aller evangelischen Kirchen in Charlottenburg nie ihre Bedeutung und auch nie die Liebe ihrer Gemeinde und der Gläubigen.Dies zeigte sich nach den schweren Bombenangriffen im Kriegsjahr 1943, denen die Luisenkirche fast zum Opfer fiel. Obwohl nur noch Ruine, blieb sie Zentrum und Mittelpunkt der Gemeinde, die sich in einem bewegenden Kampf dem Abriss entgegenstellte und in schwierigsten Zeiten den Wiederaufbau durchsetzte.
176 pagina's
Verschenen in 2010
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