Die unmittelbare Bindung Privater an die Personenverkehrsfreiheiten im europäischen Gemeinschaftsrecht; eine Darstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit, Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit
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Die Frage, ob Privatpersonen durch das europäische Gemeinschaftsrecht unmittelbar an die Personenverkehrsfreiheiten wie Arbeitnehmerfreizügigkeit, Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit gebunden sind, ist nicht nur rechtstheoretischer Natur, sondern auch von weitreichender praktischer Bedeutung. Von ihrer Beantwortung kann insbesondere für den Bereich des Arbeitsrechts die gemeinschaftsrechtliche Zulässigkeit zahlreicher Tarif- und Arbeitsvertragsbestimmungen (z.B. nachvertragliche Wettbewerbsverbote) abhängen. Die Dissertation untersucht ausgehend von dem bekannten Bosman-Urteil (1995) die einschlägige Rechtsprechung des EuGH unter Einbeziehung der gegenwärtigen Diskussion. Daraus wird ein eigener Lösungsansatz entworfen, der zwischen einer generellen Bindungsfähigkeit der Personenverkehrsfreiheiten und deren Bindungswirkung im Einzelfall unterscheidet. Für Rechtswissenschaftler, Richter, Rechtsanwälte.
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Verschenen in 2003
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