Einführung in die Rechtsphilosophie; der Gedanke des Rechts
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Wer nach dem Sinn des Rechts fragt, wird auf die Gerechtigkeit verwiesen; wer nach der Gerechtigkeit fragt, wird mit Leerformeln abespeist. Diesem Dilemma versucht Johann Braun dadurch abzuhelfen, dass er die bleibenden Archetypen des Rechts zu anschaulichen Bildern verdichtet und diese an den Klassikern der neuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie festmacht. Im ersten Teil enthält eine Strukturlehre des rechtlichen Denkens, die das utopische, rationalistische und institutionelle Rechtsdenken umfasst und aufzeigt, wie sich die Suche nach der Gerechtigkeit in den wichtigsten rechtsund staatsphilosophischen Entwürfen von 1500 bis heute darstellt. Der dritte Teil geht der Frage nach, auf welche Weise der im Vorangegangenen entfaltete Gedanke des Rechts die Rechtswirklichkeit faktisch prägt. Dieses weitgespannte Konzept wird duch Aufteilung in überschaubare Lehr- und Lerneinheiten in Gestalt eines Studienbuch für Studenten der Rechts- und Politikwissenschaft vorgelegt. Insgesammt umfasst das Werk den Stoff, der herkömmlich in einer Vorlesung über die Geschichte der neuzeitlichen Rechtsphilosophie dargeboten wird, kombiniert ihn jedoch mit einer aktuellen sachbezogenen Fragestellung und ermöglicht dadurch einen neuartigen Zugang zu diesem Wissensgebiet.
Paperback | 450 pagina's | Duits
Verschenen in 2006
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