Adamovich

Entstehung von Verfassungen; Ökonomische Theorie und Anwendung auf Mittel- und Osteuropa nach 1989

Mohr Siebeck
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Verfassungen fallen nich vom Himmel. Sie sind Ergebins menschlichen Handelns und somit im weitesten Sinne ökonomischer Interessen. Ivan Baron Admovic wendet die moderne ökonomische Theorie erstemals knosequent auf die Entstehung von Verfassungen in der Realität an. Dazu entwickelt er zunächst ein analytisches Raster für die Untersuchung von Verfassungsgebungen. Dieses wird dann auf die seit 1989 entstandenen Verfassungen in zehn Ländern Mittel- und Osteuropas angewended: Albainien, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Es zeigt sich, dass Verfassungen nicht in einem ineteressen- und institutionenleeren Raum entsthen. Nicht einmal in der revolutionären Sitation des zusammenbrechtenden Kommunismus gab es einen "constitutional moement", in dem alruistische Verfassungsgeber unter einem Schleier der Ungewissheit im Sinne des langfristigen Allgemeinwohls handelten. Gute und wirksame Verfassungsregelung erscheinen somit als weitgehend unbeabsichtigtes Ergebnis von Verhandlungen zwischen identifizierbaren eigeninteressierten Akteuren und nicht als Produkt von benevolenten Verfassungsgebern.

Paperback | 334 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
Rubriek:

  • NUR: Algemeen recht
  • ISBN-13: 9783161483011 | ISBN-10: 3161483014