Roth

Genealogie des Staates: Prämissen des neuzeitlichen Politikdenkens

Duncker & Humblot
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Das europäische Politikdenken der Neuzeit kreiste um den Begriff des "Staates" Diese Denken scheint heute an sein Ende zu gelangen. Klaus Roth erforscht die Grundlagen und Gründe für den Aufstieg und die steile Karriere der auf den Staat fixierten Ideenwelt - um dadurch zugleich mögliche Ursachen für ihr Verblassen und ihren Niedergang zu beleuchten. Der Autor analysiert die Vorläufer der Staates (Polis, Reich, Ekklesia) und die in ihrem Rhamen entwickelten Politikvorstellungen, die durch Vermittlung der Politischen Philosophie in modifizierter Gestalt in die neuzeitliche Staatsidee eingeflossen sind. Er arbeitet die Prämissen des neuzeitlichen Plitikdenkens und ihren geschitlichen Wandel heraus, untersucht die Genese und die Metamorphose des abendländischen Ordnungsdenkens und rekonstruiert die Erfahrungen und Erwartungen, die sich im Gang der eruopäsichen Gesichte im Staatsbegriff verdichtet haben. Gegenstand ist nicht die realgeschichtliche Entwicklung des europäischen Staatensystems, sondern die konzeptionelle Vorbereitung in der Plitischen Theorie. Beabsichtigt ist kein enragiertes Plädoyer für oder wider den Staat, sondern die blosse Bestandsaufnahme einer Denkbewegung, die in der gerichsich-römischen Antike anhebt, in der "Polis" und im "Reich" ihre frühen Fixpunkte und Ideale findet, sich in der Spätantike und im späten Mittelalter den Staat zu favorisieren beginnt, der schliesslich in der Frühen Neuzeit seine potentiellen Widersacher aus dem Feld schlagen konnte und zur dominanten politischen Instanz wurde.

940 pagina's | Duits
Verschenen in 2003
Rubriek:

  • NUR: Staats- & Bestuursrecht
  • ISBN-13: 9783428111176 | ISBN-10: 3428111176