Gewalt, Geschlecht, Gesellschaft; Zum Verhältnis von subjektiven Deutungen und objektiven Strukturen. Vorwort: Treibel-Illian, Annette

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Mit dem Begriff Gewalt dürfte jeder Mensch etwas anfangen können. Zumindest in den Medien wird man mit diesem Phänomen fast täglich konfrontiert. Aber auch in öffentlichen und politischen Debatten wird über Gewalt teils heftig diskutiert. Dabei hat es den Anschein, als wäre klar, was mit dem Gewaltbegriff gemeint ist.§Der Autor ergründet deshalb übersichtlich und anschaulich, inwiefern Gewalt in der Gesellschaft überhaupt objektiv vorhanden ist und inwieweit sich diese Gewalt in den gesellschaftlichen Strukturen und den Strukturen der Persönlichkeit offenbart.Unterliegt man einem subjektiven Trugschluss, wenn die Verrohung der Gesellschaft an-prangert wird? Oder war die Vergangenheit tatsächlich weitaus friedlicher? Sind Männer die Gewalttäter und Frauen ihre Opfer?§Um diese Fragen zu beantworten, werden die Begriffe Gewalt und Geschlecht aus verschiedenen Perspektiven reflektiert und dabei das Zusammenspiel von Natur und Kultur deutlich gemacht. Dazu werden klassische, neue und neueste Theorien und Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Gewalt, Geschlecht und Gesellschaft herangezogen. §Das Buch richtet sich aufgrund der interdisziplinären Ausrichtung nicht nur an Soziologen und Soziologinnen, sondern an alle, die sich als Menschenwissenschaftler` verstehen und selbstverständlich auch an jene, die das Thema Gewalt und Geschlecht aus nicht ganz alltäglichen Perspektiven betrachten möchten.

220 pagina's
Verschenen in 2011
Rubriek:

  • NUR: Emancipatie
  • ISBN-13: 9783862260584 | ISBN-10: 3862260585