Ketzer; Eine Verteidigung der Orthodoxie gegen ihre Verächter. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit; Eine Verteidigung der Orthodoxie gegen ihre Verächter. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit

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Reaktionär? Aber natürlich war Chesterton ein Reaktionär! Mit zwölf Jahren Heide, mit sechzehn Agnostiker, mit drei�ig Katholik und mit sechzig schwärmt er fürs Mittelalter.§Die Erbsünde hält er für eine Selbstverständlichkeit, und den Menschen für das einzige Tier, das Dogmen herstellt. Bäume, behauptet er, haben keine Dogmen. Steckrüben lassen alle Meinungen gelten und jede Wahrheit verwandelt sich in ein Dogma, sobald sie angegriffen wird. Und so definiert jeder Zweifler eine Religion.§Aber was Chesterton an der Orthodoxie anzog, war keineswegs die Sicherheit, die sie bietet. Er witterte den Skandal, den sie, sobald man sie ernst nimmt, für den normalen Menschenverstand bedeutet. Damit verglichen wirken die meisten Ketzereien harmlos. Die materialistische Vernunft, vertreten durch seine Zeitgenossen H. G. Wells und Bernard Shaw, sieht tatsächlich ziemlich alt aus, wenn ein frommer Freigeist wie Chesterton gegen sie antritt.

262 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
Rubriek:

  • NUR: Literaire roman, novelle
  • ISBN-13: 9783458347231 | ISBN-10: 3458347232