Kleine Literaturgeschichte der Heiterkeit

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§B§Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst (Friedrich Schiller)§S§§Heiterkeit, urspr?ich ein Sch?tterwort und Ausdruck sorgloser Entr?heit in G?rhimmeln, war f?anchen Serenissimus unter den F?en ein quasi-g?icher Zustand, in dem sich festlich regieren und jovial repr?ntieren lie? Dann griffen die Dichter nach der Heiterkeit und erw?ten sie sich, dem Ernst des Lebens zum Trotz, als sublimes Attribut der klassischen Kunst und Literatur. So begann, dunkel grundiert, die glanzvolle literarisch-philosophische Karriere der Heiterkeit, die der deutschen Literatur f?wei Jahrhunderte einen unverwechselbaren Stempel aufgedr? hat.§Harald Weinrich skizziert in seinem brillant geschriebenen Essay die herausragenden Stationen dieses Weges durch die Geschichte. Er f? uns in die Gesellschaft von Goethe und Schiller, wir begegnen Kant, Hegel, Schopenhauer und Nietzsche, die alle der Heiterkeit auf je eigene Weise noch tiefer auf den Grund gegange n sind. Im zwanzigsten Jahrhundert erwarten uns dann solche Gegens?e wie Thomas Manns h?e Heiterkeit, Ernst J?rs angestrengt soldatische und G?r Eichs l?st nicht mehr g?ne Heiterkeit.§Der schw?este Schatten ist jedoch von Auschwitz her auf die Heiterkeit gefallen. Ob damit f?mmer der Stab ? sie gebrochen ist, bleibt eine offene Frage. Zu ihrer Beantwortung sind unerl?ich solche literarisch-philosophischen Erkundungen wie diejenigen dieses nachdenklichen Essays, der gleichwohl wieder zur Heiterkeit ermutigen will, mehr denn je auf dunklem Grund.§

63 pagina's

Rubriek:

  • NUR: Literatuurgeschiedenis buitenland
  • ISBN-13: 9783406471896 | ISBN-10: 3406471897