Mutter; Kein Roman; Kein Roman
Leverbaar
An einem schönen Augustmorgen des Jahres 2000 entschläft Donald Antrims Mutter Louanne nach langem Krebsleiden im Morphiumrausch. Was macht ihr Sohn, kaum dass sie unter der Erde ist? Er kauft sich ein Bett. Und zwar nicht irgendeines, sondern ein nach den neuesten Erkenntnissen esoterisch-biotechnischer Schlafforschung gestaltetes, sündhaft teures Monster. Dieses Bett soll seine Befreiung feiern; es soll sein Fluchtort werden. Aber er tut nie ein Auge darin zu."Mutter" ist ein erschreckend klarsichtiges Buch. Antrim beschreibt sein Leben in einer durchgedrehten Alkoholikerfamilie: das komplexe Wechselspiel von Macht und Furcht, Manipulation und Widerstand, der immer auf ein Mirakel hofft, auf ein Ereignis, das alles verändert und ihn wie ein gro�es Kunstwerk der Erlösung näher bringt. Dies alles erfasst Antrim in einem Reigen von Geschichten, die sich um- und ineinanderwinden: minuziöse Momentaufnahmen, präzise, sinnlich und voller Ironie. Und er schafft damit - gro�e Literatur.
237 pagina's | Duits
Verschenen in 2006
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