Luczak

Organisierter Kriminalität im internationalen Kontext; Konzeption und Verfahren in England, den Niederlanden und Deutschland

Max Planck Institut
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Organisierte Kriminalität is seit über zwanzig Jahren ein Thema von internationaler Bedeutung. Mit der Diskussion diese Phänomens ging die Umsetzung einer Reihe von Gegenmassnahmen einher. Dier Schwerpunkt der kriminalpolitischen Neuerungen lag dabei in den Nationalstaaten auf Veränderungen der polizeilichen Ermittlungspraxis. Die Besonderheit des Diskurses zu organisierter Kriminalität besteht darin, dass der Begriff konzeptionell keinen eindeutigen Gehalt aufweist - dieser begrifflichen Unschärfe jedoch eine sehr viel klarere Übereinkunft dazu gegenübersteht, wie das Vorgehen dagegen ausgestaltet werden soll. Die Untersuchung behandelt sowohl die Konzeption von organisierter Kriminalität als auch die im Hinblick darauf unternommenen Massnahmen. Zur Darlegung des Zusammenhangs zwischen beidem werden die jeweiligen Diskurse in den Ländern England, Deutschland und den Niederlanden verglichen. Die Diskursanalyse wird durch Interviews mit Expertinnen und Experten in den untersuchten Ländern ergänzt. Im Ergebnis wird festgestellt, dass einer sehr komplex angelegten Konzeption des Phänomens 'organisierte Kriminalität', die eine Vielzahl breit gefächerter Merkmale auch im Umfeld der eigentlichen kriminellen Handlungen umfasst, auf der Seite der Gegenmassnahmen eine polizieliche Praxis gegenübersteht, die erschöpfend Beziehungen und Vorgänge in bestimmten Milieus ermittelt.

Gebonden | 370 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
Rubriek:

  • NUR: Straf- & strafprocesrecht
  • ISBN-13: 9783861130666 | ISBN-10: 3861130661