Philosophische Positionalit?im Lichte des Perspektivismus

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Philosophisches Denken ist genuin positionales Denken - das ist die Kernthese des vorliegenden Buches. Ausgehend von der Unm?chkeit einer standortfreien Selbstthematisierung der Philosophie wird der Versuch unternommen, von der Ebene der sachdistanzierten und standpunktkritischen Metaphilosophie aus, die positionale Grundstruktur des philosophischen Denkens in ihrer plural-agonalen Auspr?ng zu erfassen. Bei diesem Vorhaben wird sich die Heranziehung der Topoi des Perspektivismus - jener philosophischen Konzeption, die das Denken und Erkennen in Analogie zum Sehakt rekonstruiert - und die kritische Reflexion derselben als hilfreich erweisen. Die metaphilosophisch-perspektivistische Umschreibung der Positionalit?des Philosophierens erfolgt in drei Schritten: 1) als Situationstheorie des Denkens, in der man sich fragt, was vor der Positionierung vor sich gehe beziehungsweise welches deren Voraussetzungen seien, 2) als Theorie der (ausdr?ichen) Positionierung im Sinnedes Stellungnehmens zur Sache und gegen? anderen Positionen, die seinen internen und externen Aspekt unter die Lupe nimmt, und schlie?ich 3) als Relationierung von philosophischen Positionen in einem komplexen Denkraum, die bereits in den Aufgabenbereich einer eigenst?igen metaphilosophischen Theorie geh? Philosophiegeschichtlich gesehen empf?t die Arbeit die wichtigsten Impulse aus der Tradition der - mittlerweile fast vergessenen - Weltanschauungslehre und anderer metaphilosophischer Denkrichtungen, deren systematisches Potential noch immer untersch?t wird. Der Autor versteht das Buch nicht nur alsHommagean zu Unrecht verkannte Denker, sondern auch als Beitrag zu einerRehabilitierungder von ihnen initiierten Denkrichtungen in der Gegenwartsphilosophie.

403 pagina's

Rubriek:

  • NUR: Sociale kennistheorie & ethiek
  • ISBN-13: 9783828889729 | ISBN-10: 3828889727