Rechts- und Staatsphilosophie; Rechtsdenker der Neuzeit
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Der vorliegende Band führt vom Beginn der Neuzeit bis in unsere Zeit. Der Leser kann mit Machiavelli über Herrschaft und Moral nachdenken, wird von Thomas Morus in das Land Utopia geführt, nimmt Teil an einem Streit zwischen Luther und Erasmus über die Willensfreiheit. Hobbes, Grotius, Locke und Montesquieu belehren ihn über die Grundlagen des modernen Staates. Die Vorwehen der Französichen Revolution erlebt der Leser in Texten von Voltaire und Rousseau, hört dann die Rede Robespierres, in der dieser Schreckensherrschaft rechtfertigt. In der Folge hatte der deutsche Idealismus durch Kant, Hegel und Marx mächtige Gedankengebäude aufgetürmt. Von den Anarchisten des 19. Jahrhunderts und von Nietzsche wurden Dämone entfesselt, un alsbald den 20. Jahrhundert Unheil zu bringen. Mit Radbruch geht der Leser an die Bewältigung des NS-Unrechts und des DDR-Unrechts. Schliesslich wird ein Ausblick auf die politische Ethik des 21. Jahrhunderts gewagt.
Ingenaaid | 191 pagina's | Duits
2e druk | Verschenen in 2002
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