Regulierungswettbewerb im Gesellschaftsrecht
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Das europäische Gesellschaftsrecht hat in den letzten Jahren nich zuletzt durch die Rechtsprechung im Fall Centros eine dynamische Entwickelung genommen. Um die Durchsetzung des binnenmarktes auch im Bereich der Niederlanssungsfreiheit von Gesellschaften zu erreichen, stehen die Mitglied staaten vor der Frage, ob das europäische Gesellschaftsrecht auf EU-Ebene vereinheitlicht werden sollte, oder ob die gegenseitige Anerkennung von Gesellschaften die bessere Politikoption ist. Im Falle der gegenseitigen Anerkennung kommt es zu einem Regulierungswettbewerb jedoch zu einem "race of the top" oder zu einem "race to the bottom"? Neben der Kärung dieser Frage wird vor allem untersucht, welche Rolle der Pfadabhängigkeit gesellschaftsrechtlicher Regeln im europäischen Kontext zukommt und inwiefen sich der europäische Fall vom US-amerikanischen unterscheidet. Besondere Beachtung eird zudem der Gestaltung des Kollisionsrechts geschenkt, das als Meta-Ordnung eines funktionsfähigen Regulierungswettbewerbs im Gesellschaftsrecht verstanden wird.
312 pagina's | Duits
Verschenen in 2003
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