"Schlag-" wort Sekte
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Bei medialen Diskursen um religi?Minderheiten herrscht ein rauer Ton. Zwischen den begrifflichen Polen Kirche und Sektescheint dem Journalismus das Vokabular auszugehen. Dies steht im Gegensatz zur erh?n Sensibilit?im Bereich ethnischer Minderheiten, wo selbst Boulevardbl?er sprachliche Ausdr? wie Neger oder Zigeuner als verp?erachten. Inwiefern stehen hinter Sektendiskursen kulturell gepr?e Vorstellungen, und welche Rolle spielen die Massenmedien dabei? In welchem Spannungsverh?nis steht der Rechtsstatus mancher religi? Gruppen zu einer Bezeichnung als Sekte? Und kann es einem Journalismus, der immer mehr gezwungen ist, seine Produkte zu verkaufen, gelingen, auf solche Schlagw?r zu verzichten? Das Buch beinhaltet eine Analyse der Berichterstattung vier gro?r ?rreichischer Tageszeitungen ? Sekten, wobei deruntersuchte Zeitraum sieben Jahre betr?. Angef?ist ein Interview mit dem Weltanschauungsreferenten der Erzdi?e Salzburg, Dr. Stephan Djundja. Prim? Zielgruppe f?as Buch sind Interessierte im Bereich Kommunikationswissenschaft, Theologie, Religionssoziologie und Kirchenrecht. Um es auch f?achfremde Leser nachvollziehbar zu machen, wurde das Werk um Informationsk?chen erweitert. Der umfangreiche theoretische Unterbau und die allgemeine Relevanz der Thematik machen dasBuch f?en gesamten deutschen Sprachraum interessant.
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