Staatliche Exportkreditförderung; ein deutsch-amerikanischer Vergleich im Lichte des WTO-Subventionsübereinkommens
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Das 1995 in Kraft getretene WTO-Subventionsübereinkommen statuiert ein grundsätzliches Verbot von Exportsubventionen, um Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern. Trotz dieses Verbots nutzen WTO-Mitglieder ihre staatlichen Exportkreditförderprogramme bisweilen zur Subventionierung von Exporten. Der Verfasser analysiert, inwieweit die Systeme staatlicher Exportkreditförderung in Deutschland (insbesondere die sog. "Hermes-Bürgschaften" des Bundes sowie Exportkredite der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau) und den USA als verbotene Exportsubventionen im Sinne des WTO-Rechts zu beurteilen sind. Darüber hinaus wird untersucht, inwieweit Unterschiede zwischen den beiden nationalen Systemen staatlicher Exportkreditförderung bestehen, die zu Verzerrungen des Wettbewerbs zwischen deutschen und US-amerikanischen Unternehmen führen können. Außerdem erfolgt eine umfassende Analyse und Diskussion der vielfältigen Maßnahmen zur internationalen Koordination und Harmonisierung staatlicher Exportkreditförderung. Für Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler; Rechtsanwälte; Justitiare in Banken und exportorientierten Unternehmen; Studenten der Rechts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften.
Gekartonneerd | 581 pagina's | Duits
Verschenen in 2004
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