Verhandlungen des Botanischen Vereins der Provinz Brandenburg (23-24)
Leverbaar
Das historische Buch konnen zahlreiche Rechtschreibfehler, fehlende Texte, Bilder, oder einen Index. Kaufer konnen eine kostenlose gescannte Kopie des Originals (ohne Tippfehler) durch den Verlag. 1882. Nicht dargestellt. Auszug: ... hergegangenen Sommers als durch die milde Temperatur des Winters beeinflusst, ist. zu bemerken, dass nur im Fruhsommer eine hohe Temperatur (freilich nicht ohne starke Niederschlage) herrschte, die zweite Halfte des Sommers (von August an) aber sehr regnerisch war. Nach Herrn C. Bolle bluhten in Scharfenberg im Oktober Prunus insiticia L. und Belleborus niger L. (letztere Pflanze, die bekannte Christrose, bluht sonst in der Mitte des Winters). Die Bluten von Bedera Helix L. verkummerten, ohne sich zu offnen, und Chrysantheiywm indicum (sonst in milden Spatherbsten im Freien bluhend) kam gar nicht zur Blute. Herr H. Hentig bemerkte, dass auch in gewohnlichen Wintern an gunstigen Orten die Zahl bluhender Pflanzen erheblich zu sein pflege. So habe er am 4. Januar 1879 an einer sonnigen Hecke bei Eberswalde 15 Arten bluhend gefunden, darunter Capsella Bursapastoris, Cerastium arvense L., C. semidecandrtim L., Veronica verna L. Herr C. L. Jahn beobachtete im Januar 1834 Cheiranthus Cheiri L. reichlich in Blute. Herr P. Ascherson legte ferner in Anschluss an die Mitteilung uber Prof. (J. Schweinfurths Untersuchungen altaegyptischer Graberpflanzen (Sitzungsber. S. 53) mehrere von demselben eingesandte Gegenstande und zum Vergleich Herbar-Exemplare derselben Arten vor, namlich Blatter von Salix Safsaf Forsk. und Blumenblatter von Alcea ficifelia L., welche Art. noch heut in Aegypten in den Garten der Eingeborenen cultivirt und verwildert nicht selten ist. Diese zarten Blumenblatter, der Lange nach gefaltet und quer uber den zum Flechten benutzten Palmblattstreifen gelegt, hatten sich vollig kenntlich erhalte...
Ingenaaid | 248 pagina's
Verschenen in 2014
ISBN-13: 9781235310911 | ISBN-10: 1235310914