Vom Urheber- zum Informationsrecht
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Urheberrechtlich geschützte Werke werden zunehmend in digitaler Form vertrieben. Um die Gefahr von Raubkopien zu bannen, setzen Rechteinhaber immer mehr auf Schutzmöglichkeiten ausserhalb des herkömmlichen Urheberrechts. "Digital Rights Management (DRM)"- Systeme versprechen umfassende technische Schutzmöglichkeiten, die von einfachen Kopierschutzverfahren bis zu kompletten elektronischen Vertriebssystemen für digitale Inhalte reichen können. DRM-Systeme stellen komplexe Probleme im Schnittfeld von Recht, Technik und Okonomie. Die Untersuchung stellt die technischen und rechtökonomischen Rahmenbedingungen von DRM-Systemen dar. Darauf aufbauend analysiert sie das Verhältnis zwischen dem Schutz durch DRM-Systeme und dem herkömmlichen Urheberrecht auf der Grundlagen des deutschen, europäischen und U.S.-amerikanischen Rechts. Es deutet sich ein Paradigmenwechsel im Schutz digitaler Inhalte an. Von elementarer Bedeutung werden dabei Beschränkungen des DRMSchutzes. Damit fügt sich die Problematik in das umfassendere Feld eines im Internet tätige oder einschlägig planende Wirschaftsunternehmen und ihre Berater, Rechtsanwälte, Richter.
458 pagina's | Duits
Verschenen in 2001
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