Zwischen nationaler Identität und europäischer Harmonisierung. Zur Grundspannungdes zukünftigen Verhältnisses von Gesellschaft, Staat und Kirche in Europa. (Staatkrichenrechtliche Abhandlungen; SKA 36)
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Nach der Verabschiedung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union löst der "Konvent zur Zukunft Europas" eine neue Dynamik im europäischen Einigungsprozess aus. Dabei ist die Verfassungsdebatte eng verknüpft mit dem Verständnis Europas als Wertegemeinschaft. Der Band dokumentiert eine Internationale Akademietagung, bei der die Grundspannung zwischen nationaler Eigenständigkeit und Harmonisierung im zukünftigen Staat-Kirche-Verhältnis und die Frage nach einer möglichen Konvergenz des Religionsrechtes der europäischen Einigungsprozess erörtert wurden. Dies geschah auf der Grundlage einer unfassenden Darstellung der idealtypischen Systeme von Staatskirchentum, strikter Trennung von Staat und Kirich und einem eher auf Zuordnung ausgerichteten Verhältnis. Die Beiträge zeigen, dass diese, dass diese Systeme in Bewegung geraten sind. Es wird der Frage nachgegangen, ob die Klärung des Religionsbegriffes in Europa erforderlich ist und ausgehend von einer solchen Definition durch die Mitgliedstaaten trotz aller auch weiterhin bestehenden Besonderheiten ein vereinheitlichender europäischer Prozess beginnt.
Geniet | 157 pagina's | Duits
Verschenen in 2002
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