, ,

Computer und Partizipation

Ergebnisse zu Gestaltungs- und Handlungspotentialen

Specificaties
Paperback, 271 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 1986e druk, 1986
ISBN13: 9783531118512
Rubricering
Juridisch :
VS Verlag für Sozialwissenschaften 1986e druk, 1986 9783531118512
€ 62,67
Levertijd ongeveer 9 werkdagen
Gratis verzonden

Samenvatting

1. 1 Einordnung der Partizipation (Beteiligung) Der Informationstechnik kommt in der gegenwiirtigen Phase der wirtschaftlichen, sozia­ len und kulturellen Entwicklung der Industriegesellschaften eine erhebliche Bedeutung zu. Sie priigt Inhalte und Abliiufe in Wirtschaft und Verwaltung, im Dienstleistungs­ und im privaten Sektor. Schlagworte wie informierte oder Informationsgesellschaft signalisieren die neue Qualitiit, die mit der Nutzung moderner Informationstechnik er­ wartet oder behauptet wird. Mit der Anwendung der Informationstechnik gehen eine Reihe von Veriinderungen ein­ her fiir diejenigen, die mit dieser Technik arbeiten, von ihr Zuarbeit/lnformationen er­ halten oder in anderer Weise mit ihr in Beriihrung kommen. Mit ihnen haben sich eine groBe Anzahl von Arbeiten befaBt11. Besondere A ufmerksamkeit fan den die Wirkungen 21 der Informationstechnik auf den Bereich der Arbeit , aber auch auf die Klienten oder l Biirger. 3 • Dariiber hinaus werden Veriinderungen generellerer Art diskutiert, die sich auf den (mediatisierten) Realitiitsbezug, Verschiebungen in der Form und dem Inhalt der Freizeitgestaltung und den weitergehenden kulturellen Wandel durch die Nutzung von Informationstechnik beziehen (vgl. Haefner 1980). Das Sichtbarwerden von un­ erwiinschten Wirkungen auf einzelne Gruppen wurde und wird zum AniaB genommen, nach einer Beriicksichtigung der Betroffeneninteressen bei der Anwendung der Technik zu suchen. Wir wollen uns in dieser Arbeit mit Steuerungsmoglichkeiten der Technik­ gestaltung bei der Einfiihrung in Betrieben und Verwaltungen befassen. Bei den verschiedenen Versuchen der Analyse von Anwendungswirkungen fiir den di­ rekten Benutzer sind sehr unterschiedliche und z. T. widerspriichliche Ergebnisse er­ arbeitet worden.

Specificaties

ISBN13:9783531118512
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:271
Druk:1986

Inhoudsopgave

1. Einleitung.- 1.1 Einordnung der Partizipation (Beteiligung).- 1.2 Beteiligungverständnis.- 1.3 Bedingungen für Beteiligung.- 1.4 Beteiligung bei betrieblichen Innovationen.- 1.5 Unterschiedliche Ansätze der Beteiligung.- 1.6 Aufbau des Buches.- 2. Gestaltungspotential der Informationstechnik.- 2.1 Grundlagen des Gestaltungspotentials.- 2.1.1 Eigenschaften der Informationstechnik.- 2.1.2 Eigenschaften des Systementwicklungsprozesses.- 2.1.3 Eigenschaften des sozialen Systems.- 2.2 Gestaltungspotential und Auswirkungen angewandter Technik.- 2.3 Handlungsrahmen partizipativer Technikbeeinflussung.- 2.3.1 Gesellschaftliche Beurteilungsmuster von Technik.- 2.3.2 Handlungsebenen der Technikgestaltung.- 2.3.2.1 Gesellschaftliche Beeinflussung der Technikgestaltung.- 2.3.2.2 Betriebliche Beeinflussung der Technikanwendung.- 2.3.2.3 Handlungsressourcen der Akteure und Handlungsprozesse.- 3. Fallbericht Schulis.- 3.1 Charakterisierung des Falles.- 3.1.1 Projektgegenstand.- 3.1.2 Ursprung der Beteiligungsidee.- 3.1.3 Ausgangslage des Projektes.- 3.1.4 Betriebliche Entscheidungsstrukturen.- 3.2 Organisation und Ablauf der Beteiligung.- 3.2.1 Projektteam: Beteiligungsverständnis, Selbstreflexion und Arbeitsweise.- 3.2.2 Ablaufschema der Entwicklung.- 3.2.3 Information und Qualifikation.- 3.2.4 Ausnutzung der in der Schule existenten formalen Mitwirkungsmöglichkeiten nach dem Schulmitwirkungsgesetz NW.- 3.2.5 Ständige Mitarbeit eines Vertreters der Schule im Projektteam in Anlehnung an den Gedanken des Anwaltsplaners.- 3.2.6 Zielgewinnung und Festlegung mit den Betroffenen.- 3.3 Das Beteiligungsverhalten der Akteure.- 3.3.1 Leitungsebene.- 3.3.2 Arbeitnehmer der Schulverwaltung.- 3.3.3 Kunden und Klienten.- 3.3.4 Der Personalrat beim Schulträger.- 3.3.5 Der Personalrat bei der Schulaufsichtsbehorde.- 3.3.6 Schulamt und Schulausschuß.- 3.3.7 Presse und Öffentlichkeit.- 3.4 Bewertung der Beteiligung.- 3.4.1 Bewertung der Beteiligung durch Betroffene und Entwickler.- 3.4.2 Bewertung zentraler Aspekte der Beteiligung.- 3.4.3 Fazit.- 4. Fallbericht Bürgeramt.- 4.1 Charakterisierung des Falles.- 4.1.1 Projektgegenstand.- 4.1.1.1 Entstehung des Projektes.- 4.1.1.2 Konstruktionsprinzipien des Bürgeramtes.- 4.1.1.3 Der Entwicklungsstand des Bürgeramtes.- 4.1.2 Betriebliche Entscheidungsstrukturen und -traditionen.- 4.1.3 Zur Ausgangslage der Beteiligung.- 4.1.3.1 Zur Ausgangslage der Mitarbeiterbeteiligung.- 4.1.3.2 Zur Ausgangslage der Bürgerbeteiligung.- 4.1.3.3 Beteiligungsverständnis der Systementwickler.- 4.2 Beschreibung des Beteiligungsverfahrens.- 4.2.1. Uberblick über den Aufbau der Beteiligungsorganisation.- 4.2.1.1 Die Mitarbeiterbeteiligung im Projekt Bürgeramt.- 4.2.1.2 Die Bürgerbeteiligung im Projekt Bürgeramt.- 4.2.1.3 Partizipative Projektsteuerung durch das Beratungsgremium.- 4.2.2 Weiterentwicklung der Beteiligungsorganisation durch Aufgaben-Teams.- 4.2.3 Beiträge der Projektgruppen zur Beteiligung.- 4.2.3.1 Information der Beschäftigten und der Bürger.- 4.2.3.2 Entwicklung eines Schulungskonzeptes.- 4.2.3.3 Die Entwicklung von Organisationsalternativen.- 4.2.3.4 Bewertungsverfahren für die Auswahl eines Organisationsmodelles.- 4.2.3.5 Systemaufbau und Software-Ergonomie.- 4.2.4 Uberblick über die Systementwicklungsorganisation.- 4.3 Ablauf und Ergebnisse der Beteiligung.- 4.3.1 Prozeß und Ergebnisse der Mitarbeiterbeteiligung.- 4.3.1.1 Ist-Analyse und Gruppendiskussionen.- 4.3.1.2 Entwicklung der Mitarbeiter-Arbeitsgruppe.- 4.3.1.3 Übersicht über die Arbeitsinhalte.- 4.3.1.4 Ergebnisse der Mitarbeiterbeteiligung.- 4.3.1.5 Personalrat.- 4.3.1.6 Gewerkschaft ÖTV.- 4.3.2 Prozeß und Ergebnisse der Bürgerbeteiligung.- 4.3.2.1 Befragungen und Gespräche.- 4.3.2.2 Tätigkeit und Ergebnisse des Bürgerarbeitskreises.- 4.3.2.3 Zur Tätigkeit des parlamentarischen Beirates.- 4.3.2.3.1 Zusammensetzung des Beirates und Sitzungsteilnahme.- 4.3.2.3.2 Erläuterungen zu Themen des Beirates.- 4.3.2.4 Ergebnisse der Anwaltsplanung.- 4.3.2.4.1 Arbeitsweise der Anwaltsplanung.- 4.3.2.4.2 Erkenntnisse im Rahmen der Anwaltsplanung.- 4.3.2.4.3 Schwierigkeiten der Anwaltsplanung.- 4.3.2.5 Partizipative Projektsteuerung durch das Beratungsgremium.- 4.3.2.5.1 Beteiligung an den Sitzungen des Beratungsgremiums.- 4.3.2.5.2 Zur Arbeitsweise des Beratungsgremiums.- 4.3.2.5.3 Nähere Erläuterungen zu wichtigen Themen des Beratungsgremiums.- 4.4 Bewertung der Beteiligung.- 4.4.1 Kommentare der beteiligten Gruppen zum Beteiligungsverfahren.- 4.4.2 Analytische Bewertung des Projektes.- 4.4.3 Erfolg der Systementwicklung und der Beteiligung.- 5. Handlungspotentiale von Entwicklungsakteuren.- 5.1 Theoretischer Bezugsrahmen für die Analyse von Handlungspotentialen für eine partizipative Systementwicklung.- 5.1.1 Kollektive und strukturelle Bedingungen des Beteiligungshandelns.- 5.1.1.1 Akteure.- 5.1.1.2 Ressourcen der Akteure.- 5.1.1.3 Entwicklungsprozeß.- 5.1.2 Subjektive Erklärungsansätze des Beteiligungshandelns.- 5.1.2.1 Lerntheorien.- 5.1.2.2 Wahrnehmungstheorien.- 5.1.2.3 Nutzenerwartungstheorien.- 5.1.2.4 Einstellungstheorien.- 5.1.2.5 Theorien der Kontrollüberzeugungen (Ursachenattribution).- 5.1.3 Nachbemerkung zur Kombination der Theorieansätze.- 5.2 Anlage der Fallstudien zu den Handlungspotentialen und ihren Determinanten.- 5.3 Ergebnisse der Fallstudien.- 5.3.1 Soziodemographische Merkmale der Akteure.- 5.3.2 Selbst- oder Fremdorganisation der Betroffenen.- 5.3.3 Wahrnehmung der Arbeitnehmerrechte.- 5.3.4 Definitionsmacht.- 5.3.5 Informierung und Verhandlung.- 5.3.6 Wissen, Zeit- und Finanzbudget.- 5.3.7 Promotoren.- 5.3.8 Prozeß.- 5.3.9 Wahrnehmung und Bewertung der allgemeinen informationstechnischen Entwicklung.- 5.3.9.1 Erfahrungen mit Organisationsentwicklungen.- 5.3.9.2 Einstellungen zur Computertechnik.- 5.3.9.3 Deutung der bestimmenden Einflußfaktoren auf Entwicklung und Einsatz von Informationstechnik.- 5.3.10 Informationen über die konkrete Systementwicklung und Perzeption der Systemziele.- 5.3.11 Einstellungen zur Beteiligung und Perzeption von Beteiligungsmöglichkeiten.- 5.3.12 Erwartungen zur Beteiligung und zur Bteiligungsförderung.- 5.3.13 Beteiligungsbereitschaft und tatsächliche Beteiligung sowie Einschätzung der Beteiligungseffekte.- 5.4 Ergänzende Expertengespräche zur Frage der Handlungsund Gestaltungsmöglichkeiten sowie der Motivation und Qualifikation zur Beteiligung.- 5.4.1 Perzeption von Gestaltungspotentialen und Handlungsmöglichkeiten.- 5.4.2 Motivation und Qualifikation zur Beteiligung.- 5.5 Zusammenfassung der Befunde zu strukturellen und subjektiven Determination von Handlungspotentialen.- 6. Schluß.- 6.1 Bewertung der Beteiligungspraxis.- 6.2 Organisation der Beteiligung und Methoden der Beteiligungspromotion.- 6.3 Quellen der Beteiligungspromotion.- 6.3.1 Beteiligungslernen.- 6.3.2 Beteiligungsaspirationen.- 6.3.3 Methoden der Systementwicklung.- 6.3.4 Ressourcenverschiebung.

Net verschenen

€ 62,67
Levertijd ongeveer 9 werkdagen
Gratis verzonden

Rubrieken

    Personen

      Trefwoorden

        Computer und Partizipation