Politikwissenschaft im „Zeitalter der Diktaturen“
Die Entwicklung der Totalitarismustheorie Carl Joachim Friedrichs
Samenvatting
Die wissenschaftliche Biographie des jungen Politikwissenschaftlers Carl J. Friedrich und die Rekonstruktion seiner Totalitarismustheorie verbindet sich in diesem Band mit einer ganz neuen Perspektive auf die Traditionen der deutschen Politikwissenschaft. Die klassische Totalitarismustheorie ist kein Produkt der Opposition gegen den Nationalsozialismus oder des "Kalten Krieges"; sie hat ihre Wurzeln in der staatswissenschaftlichen Debatte um die Diktatur des Weimarer Reichspräsidenten. Der deutsche Politikwissenschaftler Carl J. Friedrich suchte als Professor für Regierungslehre in den USA der zwanziger und dreißiger Jahre nach einer Rechtfertigung solcher Übergangsdiktaturen. Verwurzelt in den Heidelberger Sozialwissenschaften um Alfred Weber und in zunächst unkritischer Anlehnung an Carl Schmitt entwirft Friedrich hierbei eine zeitgenössische Theorie für das damalige "Zeitalter der Diktaturen". Diese klassisch gewordene Theorie der deutschen Politikwissenschaft kann somit nicht als Theorie der Demokratie oder als prinzipielle Diktaturkritik interpretiert werden; sie stellt vielmehr eine Theorie legitimer "konstitutioneller" Diktaturen dar und grenzt diese gegen revolutionäre, d.h. "totalitäre" Regime ab.
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