1 Die aktive Orientierung: Einleitung.- Menschen sind gesellschaftliche Wesen.- Aktivität und Passivität.- Die Komponenten der aktiven Orientierung.- Neue soziale Optionen.- Aktiv heißt öffentlich.- Aktivität heißt Offenheit.- Eine historische Perspektive.- Transformieren heißt Grenzen verschieben.- Wozu aktiv?.- Werte und Strukturen.- Ein dynamischer Gesellschaftsvertrag.- Die Rolle der Sozialwissenschaft.- Anmerkungen.- I Grundlagen für eine Theorie makroskopischen Handelns.- 2 Der Bereich des Handelns und seine Gesetzmäßigkeiten.- Unterschiedliche Verformbarkeit.- Jenseits der Antinomie von Idealismus und Realismus.- Der Aktor in der Welt.- Symbolische und mechanische Prozesse.- Die Fähigkeit zur Kontrolle.- Die Kontrolle des Handelns.- Kontrolle der Kontrollen.- Eine transzendentale Fähigkeit.- Manifeste Ziele.- Symbole, Objekte und Energie.- Anmerkungen.- 3 Die Sprachen gesam tgesellschaftlicher Analyse: Methodologische Annahmen.- Einige einleitende Überlegungen.- Der Test auf Fruchtbarkeit.- Ebenen der Analyse, Einheiten und Variablen.- Aggregateigenschaften.- Universale Variablen, Mikro- und Makroeigenschaften.- Drei Arten von Variablen.- Definition von mikro- und makrosozialen Einheiten.- Zwei Arten des Reduktionismus.- Hierarchische Beziehungen und die Mikro-Makro-Schwelle.- Mikro-Makro-Differenz und Theorien mittlerer Reichweite.- Anhang: Makroanalyse in den verschiedenen Sozialwissenschaften.- Anmerkungen.- 4 Die Sprachen gesamtgesellschaftlicher Analyse: Substantielle Annahmen.- Drei vorherrschende Sprachen.- Der atomistische Ansatz.- Der kollektivistische Systemansatz.- Der voluntaristische Ansatz.- Eine Sprache für gesamtgesellschaftliches Handeln.- Die Konvergenz von Kollektivismus und Voluntarismus.- Eine Illustration.- Atomistische Phänomene.- Gesamtgesellschaftliche und politische Prozesse.- Eine dynamische Perspektive.- Gesellschaftlicher Wandel und aktive Orientierung.- Ein funktional-genetischer Ansatz.- Anmerkungen.- 5 Grundelemente einer Theorie gesamtgesellschaftlicher Steuerung.- Drei Arten gesellschaftlicher Beziehungen.- Gesellschaftliche Entropie: Eine Nullhypothese.- Eine Klassifikation sozialer Beziehungen.- Kohäsive Einheiten und Organisationsnetze.- Großgruppen.- Großgruppen und ihre Schichtungsgrundlage.- Makroskopische Entstehung von Kohäsion.- Die Interaktion kohäsiver gesamtgesellschaftlicher Einheiten.- Kohäsive Einheiten und Organisationsnetze.- Die verzerrende Wirkung von Kontrollnetzen.- Handlungsautarkie und Kontrollautonomie: Zwei Systembeziehungen.- Kontrolle und Ausführung.- Eliten und Großgruppen.- Die verschiedenen Arten von Eliten.- Autarkie und Autonomie.- In dynamischer Perspektive.- Zur Dynamik von Autonomieungleichgewichten.- Wandel und Transformation.- Anhang: Konkrete und abstrakte Einheiten und Systeme.- Anmerkungen.- II Kybernetische Faktoren.- Anmerkungen.- 6 Wissen als gesellschaftlicher Faktor.- Eine funktionale Analyse gesamtgesellschaftlichen Wissens.- Wissen als Bestandteil gesellschaftlicher Handlungseinheiten.- Funktionen von Wissen.- Die geringe Validität gesellschaftlichen Wissens.- Gesamtgesellschaftliche Struktur und Validität.- Intrasymbolische Beziehungen und die Bedeutung der Synthese.- Die Funktion der Synthese.- Unzureichende und übermäßige Synthese.- Ein weitverbreitetes Problem: Unwirksame Synthese.- Eine strukturelle Perspektive.- Intrasymbolische Beziehungen: Die Subsysteme gesamtgesellschaftlichen Wissens.- Anmerkungen.- 7 Gesellschaftliches Wissen und kollektive Realitätsprüfung.- Symbole und die äußere Welt: Ein Beispiel.- Hohe Kosten.- Die Struktur gesamtgesellschaftlichen Wissens.- Das Kennedy-Experiment — eine Illustration.- Wissen im Rahmen einer Theorie gesamtgesellschaftlicher Steuerung.- Die Rolle von Eliten und Öffentlichkeiten bei der Berichtigung von Wissen.- Die Veränderung kontextsetzender Orientierungen.- Anmerkungen.- 8 Wissen und Macht.- Die Interaktion zwischen Wissen und Kontrolle.- Die Trennung der zwei Wissensfunktionen.- Pluralistischer Input.- „Gemeinschaften von für selbstverständlich gehaltenen Grundannahmen".- Das gesellschaftliche Bedürfnis nach Fundamentalkritik.- Intellektuelle, Experten und politische Eliten.- Postmoderne Kritik: eine morphologische Perspektive.- Kritik als gesellschaftlicher Input.- Die Rolle der Öffentlichkeiten.- Anmerkungen.- 9 Verteilung und Umverteilung gesamtgesellschaftlichen Wissens.- Ehe zunehmende Bedeutung von Symbolen: Ein historischer Trend.- Das Wachstum des symbolischen Sektors.- Bildung als Basis gesellschaftlicher Schichtung.- Wissen als Triebkraft der Transformation.- Symbolisierung und „Ausforschung".- Verteilung, Umverteilung und Steuerung.- Schiefe Verteilung.- Einige Illustrationen.- Ist Wissen ein knappes Gut?.- Gesamtgesellschaftliche Steuerung des Wissenssektors.- Ein genetischer und ein synchronischer Aspekt.- Anmerkungen.- 10 Bewußtsein und Handeln.- Was ist „Bewußtsein"?.- Individuelles Bewußtsein: Ein empirisches Konzept.- Gesamtgesellschaftliches Bewußtsein.- Bewußtsein, Kontext und Synthese.- Das Konzept des gesamtgesellschaftlichen Bewußtseins und seine Vorläufer.- Aus funktional-genetischer Perspektive.- Abbau von Bewußtseinsgefallen: Veränderung der Mitglieder.- Globale Veränderung durch Symbolisierung.- Gesamtgesellschaftliches Handeln und gesamtgesellschaftliches Bewußtsein: Ein wechselseitiger Verstärkungseffekt.- Die Beziehung zwischen globalen Faktoren und Aggregateigenschaften.- Bewußtsein und aktive Orientierung.- Der Umfang des Bewußtseins und die aktive Orientierung.- Bewußtsein, Identität und aktive Orientierung.- Bewußtsein und Distanz.- Bewußtsein, Innovation und Transformation.- Anmerkungen.- 11 Die Spezifikation gesamtgesellschaftlicher Ziele: Rationalistische und inkrementalistische Ansätze.- Zur Struktur von Entscheidungsprozessen.- Entscheidung als bewußter Akt.- Der Stand der Forschung.- Rationalität und Kontrolle.- Instrumentale Rationalität und ihre Grenzen.- Die Erhaltung der Zielbindung.- „Sekundäre" Erwägungen.- Umfassende Rationalität.- Eine vergleichende Perspektive.- Die Unmöglichkeit von Rationalität.- Die Erfordernisse.- Die Kapazitäten.- Die Wissenstechnologie.- Eine vertretbare Vereinfachung?.- Inkrementalismus - ein alternatives Modell.- Die Inkrementalisten.- Die inkrementalistische Strategie.- Morphologische Implikationen.- Anmerkungen.- 12 Zweiphasensuche: Ein aktiver Ansatz.- Die Strategie der Zweiphasensuche.- Weder Rationalismus noch Inkrementalismus.- Zweiphasensuche: Eine Definition.- Ein Beispiel.- Ein Modell.- Zum Verhältnis zwischen fundamentalen und inkrementalen Entschei- dungen.- Bewertende Entscheidungsstrategien.- Ein vergleichender morphologischer Ansatz.- Die Korrelate des Entscheidungsprozesses.- Reserven.- Der Zeitfaktor.- Die Werte der gesellschaftlichen Einheiten und Eliten im Entscheidungs- prozeß.- Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung von Theorie.- Macht.- Schlußfolgerung: Entscheidungsprozeß und aktive Orientierung.- Anmerkungen.- III Voraussetzungen der Verwirklichung gesamtgesellschaftlicher Ziele.- 13 Die gesamtgesellschaftliche Rolle der Macht.- Die gesellschaftliche Reichweite der Macht.- Definition von Macht.- Macht als operationales Konzept.- Ist Macht universal?.- Zwischen Macht und Zwang.- Die Schichtungsgrundlagen von Macht.- Ressourcen, Macht und Aktivierung.- Umwandlungsraten und Umwandlungsmuster.- Macht, Devianz und Transformation.- Austauschbeziehungen, Macht und Struktur.- Macht und Kommunikation.- Kontrolle ohne Macht?.- Das undurchschaubare Gesicht der Macht.- Anmerkungen.- 14 Macht, Entfremdung und gesamtgesellschaftliche Ziele.- Macht und Entfremdung in vergleichender Perspektive.- Das Dilemma der Machtausübung.- Alternative Formen sozialer Organisation.- Zur Klassifikation von Macht.- Macht, Einfluß und Herrschaft.- Macht und Entfremdung.- Kongruente und nicht kongruente Führungsstrukturen.- Neutralisierung, Mischung und duale Strukturen.- Die Korrelate von Fügung.- Gesamtgesellschaftliche Ziele und Fügungsstrukturen.- Ziele, Macht und Entfremdung.- In vergleichender Perspektive.- In historischer Perspektive: Postmoderne Trends und Optionen.- Anmerkungen.- 15 Mobilisierung und Wandel.- Zur Messung von Mobilisierung.- Definition von Mobilisierung.- Mobilisierung als Prozeß des Wandels.- Messung von Mobilisierung.- Zentrale theoretische Überlegungen.- Mobilisierung als Energiequelle.- Mobilisierung bedeutet Kollektivierung.- Mobüisierung und Kontrolle.- Mobilisierung als verändernde Kraft.- Die Stufen interner Mobilisierung.- Die typische Mobilisierungsstufe ist niedrig.- Krisenmobilisierung und „permanente Revolution".- Strukturelle Unterscheidungen.- Der Prozeß der Mobilisierung sozialer Einheiten.- Projekte und Beginn der Mobilisierung.- Kettenreaktion.- Der Kampf um Mobilisierung.- Die Rolle von Organisationen bei der Mobilisierung von Großgruppen.- Die Grenzen der Mobilisierung.- Externe Mobilisierung: Das Verhältnis zu anderen Einheiten und zur Supraeinheit.- Gegenmobilisierung.- Mobilisierung und die Beziehungen zwischen Einheiten.- Die Mobilisierung der Supraeinheit.- Die Transformation der Supraeinheit.- Der Aufbau einer Supraeinheit.- Mobilisierung und Modernisierung.- Mobilisierung und politische Einigung.- Anmerkungen.- IV Konsens und die Bedürfnissensibilität sozialer Strukturen.- Aktiv wofür?.- 16 Die Morphologie moderner und postmoderner Gesellschaften.- Großgruppen und Gesellschaften.- Konsens in „Massengesellschaften"?.- Modernisierung von Großgruppen.- Die Schichtungsgrundlage von Großgruppen.- Gesellschaften: Großgruppen und Massen.- In vergleichender Perspektive.- Der gesamtgesellschaftliche Kontext von Großgruppen und die Spezifikation von Kontrolle.- Politische Durchdringung, Desintegration und Transformation.- Großgruppen und Organisationen.- Eine methodologische Bemerkung.- Anhang: Weitere Implikationen.- Anmerkungen.- 17 Die Mechanismen der Konsensbildung.- Konsens und gesamtgesellschaftliches Handeln.- Gesellschaftstruktur und Konsensbildung.- Konsens als Zustand und Prozeß.- Das erforderliche Konsensniveau.- Gesamtgesellschaftlicher und politischer Konsens.- Der postmoderne Staat als Kristallisationspunkt von gesellschaftlichem Konsens.- Gesellschaft und Staat: Gesellschaftliche und politische Macht.- Alternative Konsensbildungsstrukturen.- Der Grad der Spezialisierung.- Partielle Autonomie und vielstufige Strukturen.- Stufenförmige Konsensbildung.- Mischung von Kontrolle und Konsens.- Eine Substitutionskurve.- Eine genetische Perspektive.- Mechanismen der Verbindung von Kontrolle und Konsens.- Eingeflochtene Planung.- Mittel und Umfang der Planung.- Der Niedergang der Legislative.- Öffentliches Eigentum.- „Gesellschaftliche Nützlichkeit".- Anmerkungen.- 18 „Geschlossene" Gesellschaften und ihre Transformation.- Bedürfnisorientierung, Transformation und Gleichheit.- Definition von Bedürfnisorientierung und Flexibilität.- Das Konzept der Rigidität.- Die politische Flexibilität von Demokratien.- Die Erweiterung der Basis - eine dynamische Perspektive.- Politische und gesellschaftliche Rigidität.- Bedürfnisorientierung, Konsens und Ungleichheit.- Ursachen mangelnder Bedürfnisorientierung.- Kontrollprobleme.- Die Wirkung der Machtverteilung.- Die Haupttypen der Machtverteilung.- Zwischen totalitären und autoritären Gesellschaften.- Die übersteuerte Gesellschaft und ihre Transformation.- Großgruppen und Konsensformung.- In Richtung auf eine aktive Gesellschaft.- Soziale Bewegungen.- Monopolisierte politische Systeme und ihre Transformation.- Die „Vulgär"-Version der Machtelitentheorie.- Eine „entwickelte" Version der Machtelitentheorie.- Der Staat als Transformationsagent.- Umverteilung normativer Ressourcen.- Die Rolle der Mobilisierung.- Die Mobilisierer.- Anmerkungen.- V Jenseits des Parochialismus.- Parochiale Systeme und Gemeinschaften.- Anmerkungen.- 19 Integration durch gegenseitige Abhängigkeit.- Politische Gemeinschaften.- Zur Definition von Gemeinschaft.- Ein Integrationskontinuum.- Wächst die Integration der Welt?.- Theorien zunehmender Integration.- Internationale Ströme.- Supranationale Aktivitäten.- Internationale Kontrolle.- Ist supranationale Steuerung notwendig?.- Supranationale versus internationale Steuerung.- Die Grenzen des Gleichgewichtskonzepts.- Ein globales Steuerungssystem.- Das Modell der Optionssequenz.- Die Reintegration der Gesellschaft.- Differenzierung, Reintegration und Systemgrenzen.- Anmerkungen.- 20 Aus vielen — eins?.- Imperien — die große Ausnahme.- Der Zusammenbruch der Imperien.- Integration als Folge von Steuerung.- Sub?lobale Systeme in der postmodernen Periode.- Lager und Quasi-Imperien.- Einkapselung - ein Prozeß der Konflikteindämmung.- Einkapselung statt Konfliktlösung.- Eine ökonomische Analogie.- Anwendung auf internationale Beziehungen.- Eine historische Perspektive.- Die Wirkung verschiedener Machtkonstellationen.- „Wechselwähler" im internationalen System.- Das Ende der Ideologisierung.- Konsensformung und regionale Körperschaften.- Machttransfer nach oben.- Die Dialektik der Einigung.- Homogenität und Einigung.- Die Rolle des internationalen Rechts.- Eine globale Perspektive.- Parochialismus in normativen Systemen.- Moralische Gemeinschaften.- Die gewaltlose Gemeinschaft.- Sozialwissenschaft und Globalperspektiven.- Anmerkungen.- Epilog.- 21 Zur Überwindung von Entfremdung und Unauthentizität.- Die Grundkonzepte: Entfremdung und Unauthentizität.- Entfremdend und entfremdet.- Entfremdung und Unauthentizität.- Menschliche Grundbedürfnisse.- Der analytische Status des Konzepts.- Die Grenzen von Sozialisation und sozialer Kontrolle.- Eine vorläufige Liste.- Der Beitrag vergleichender Analyse.- Die Messung der Kosten.- Zwei zusätzliche Bemerkungen.- Unauthentizität: Personal, sektoral und global.- Personale Unauthentizität.- Unauthentische Institutionen und Gesellschaft.- Die Verringerung von Unauthentizität.- Eine dynamische Perspektive.- Das Projekt.- Persönliche Projekte.- Kollektive Projekte.- Gesamtgesellschaftliche Projekte.- Gegenseitige Verstärkung und schrittweise Akkumulation.- Die Verbindung aufrechterhalten.- Differenzierung und Reintegration.- Anmerkungen.- Personenregister.