Traditionales Denken und Modernisierung

Jean Piaget und die Theorie der sozialen Evolution

Specificaties
Paperback, 435 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 1992e druk, 1992
ISBN13: 9783531122489
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Juridisch :
VS Verlag für Sozialwissenschaften 1992e druk, 1992 9783531122489
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Samenvatting

In dieser Studie werden die theoretischen und methodologischen Schlußfolgerungen der völkerpsychologischen Untersuchungen vorgestellt, die in den letzten Jahrzehnten durchgeführt wurden und an der Theorie Jean Piagets orientiert waren. Piagets Theorie ist von der Form her transkulturell und universal angelegt, so daß alle Populationen stadientheoretisch erfaßt werden können. Wenn auch das Stadium der formalen Operationen von einem Großteil der westlichen Populationen nicht erreicht wird, so begünstigen doch moderne kulturelle Milieus eindeutig die operative Entwicklung.Die Forschungsergebnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften hinsichtlich des Denkens, des Weltbildes, der sozialen und rechtlichen Phänomene in traditionalen Gesellschaften werden mit Hilfe der Stadientheorie Piagets erklärbar und erfahren eine theoretische Weiterentwicklung.

Specificaties

ISBN13:9783531122489
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:435
Druk:1992

Inhoudsopgave

1 Entwicklungspsychologie und Völkerpsychologie.- 1.1 Die Stadientheorie der kognitiven Entwicklung von Jean Piaget.- 1.1.1 Das senso-motorische Stadium.- 1.1.2 Das präoperationale Stadium.- 1.1.2.1 Das symbolische oder vorbegriffliche Stadium.- 1.1.2.2 Das anschauliche Denken.- 1.1.3 Das Stadium der konkreten Operationen.- 1.1.4 Das Stadium der formalen Operationen.- 1.1.5 Die Logik des menschlichen Entwicklungsprozesses.- 1.2 Diskussion der Ergebnisse der transkulturellen Piaget-Psychologie.- 1.2.1 Die Kulturabhängigkeit der Entwicklung der Operationen.- 1.2.2 Die Faktoren der Entwicklung der Operationen.- 1.2.3 Kinder, Primitive und Zivilisierte.- 1.2.4 Das Verhältnis von Kognitionsstrukturen und Lebensführung in Entwicklungspsychologie und Aprioriphilosophie.- 2 Kognitive Strukturen der traditionalen Gesellschaft.- 2.1 Die Grundkategorien der Wirklichkeitswahrnehmung.- 2.1.1 Die Raumauffassung der traditionalen Gesellschaft.- 2.1.2 Die Zeitauffassung der traditionalen Gesellschaft.- 2.1.3 Das Zahlenverständnis der traditionalen Gesellschaft.- 2.2 Der „Erkenntnisrealismus“ der traditionalen Gesellschaft.- 2.2.1 Die Organe des Denkens.- 2.2.2 Die Namen und die Wörter.- 2.2.3 Die Träume.- 2.3 Das anschauliche Denken in der traditionalen Gesellschaft.- 2.4 Das symbolische Denken.- 2.5 Die Magie.- 2.6 Der Animismus.- 2.7 Der Artifizialismus.- 3 Soziale Strukturen der traditionalen Gesellschaft.- 3.1 Die traditionalen Institutionen.- 3.1.1 Die traditionale Familie.- 3.1.2 Die primitive Stammesgesellschaft.- 3.1.3 Die traditionalen hochkulturellen Sozialverfassungen.- 3.2 Soziale Kognitionen und Kompetenzen.- 3.2.1 Egozentrismus und das Phänomen des Fabulierens.- 3.2.2 Präoperationales und operationales soziales Handeln.- 3.2.3 Egozentrismus und soziale Perspektivenübernahme.- 3.2.4 Die Persönlichkeitsentwicklung in der traditionalen Gesellschaft.- 3.2.5 Egozentrismus, Persönlichkeit und Soziabilität.- 4 Recht und Moral der traditionalen Gesellschaft.- 4.1 Die heteronome Moral des Zwangs und die autonome Moral der Zusammenarbeit.- 4.2 Das Sakralrecht und die egozentrische Regelanwendung — die Unveränderlichkeit der Regeln und das „gute, alte Recht“.- 4.3 Die „immanente Gerechtigkeit“ und der traditionale Rechtsgang.- 4.4 Präoperationale Kommunikationsstrukturen des traditionalen Rechtsgangs.- 4.5 Objektive Verantwortlichkeit und Erfolgshaftung.- 5 Schluß.

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