Interessenvermittlung zwischen Konkurrenz und Konkordanz

Studienbuch zur Vergleichenden Lehre politischer Systeme

Specificaties
Paperback, 242 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 1993e druk, 1993
ISBN13: 9783810011343
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Juridisch :
VS Verlag für Sozialwissenschaften 1993e druk, 1993 9783810011343
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Samenvatting

Die biirgerliche Gesellschaft gilt allgemein als individualistische; "im Mittelpunkt steht der Mensch" (wie Werbeslogans uns gem weismachen), und zwar als Einzel-Konsument wie als Einzel-Wahler. Basis dieser Ge­ sellschaftsformation ist indessen nicht das Individuum all' sich, sondem sein Interesse. Wie gleich zu sehen sein wird, ist sein Interesse nicht iden­ tisch mit seinen Bediirfnissen, Wiinschen, Strebungen; es ist nicht einmal identisch mit deren (abstrahierendem) Substrat, sondem stets schon geseIl­ schaftlich vermittelt. Das "authentische" Interesse des Individuums exi­ stiert nur in der Utopie, in einer "Welt ohne Gesellschaft". Insofem lieBe sich sagen, daB VermittIungsprozesse die Gesellschaft konstituieren. Die biirgerliche Gesellschaft wiederum konstituiert sic- zumindest insoweit sie sich als demokratische versteht -durch Prozesse der Interessenvermittlung. Damit ist von vornherein nicht nur betrachtliche Komplexitat, sondem vor allem auch die QueUe vieif

Specificaties

ISBN13:9783810011343
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:242
Druk:1993

Inhoudsopgave

Einführung.- 1. Zum Begriff des Interesses und zum Problem seiner Vermittlung.- 1.1. Der Interessenbegriff und die “realistische Utopie” des Liberalismus.- 1.2. Das Problem der Objektivierbarkeit von Interessen.- 1.3. Das Interesse: ein komplexer Begriff.- 1.4. Interessenvermittlung: das Problem.- 2. Interessenvermittlung: die Akteure.- 2.1. Typen der Interessenvermittlung.- 2.2. Die Akteure: Interessen, Funktionen, Handlungsimperative.- 2.2.1. Die Bürger.- 2.2.2. Die Parteien.- 2.2.3. Die Verbände.- 2.2.4. Die Bürokratie.- 2.2.5. Die Justiz.- 2.3. Typische Interaktionsmuster.- 2.4. Entscheidungsregeln.- 3. “Herrschaft der Parteien”? Die Konkurrenzdemokratie.- 3.1. Der Idealtyp Zweiparteiensystem und seine Funktionslogik.- 3.2. Parteienkonkurrenz im Zweiparteiensystem.- 3.2.1. Großbritannien.- 3.2.2. Die Zwei-Parteien-Mechanik in der Bundesrepublik.- 3.3. Parteienkonkurrenz im Vielparteiensystem.- 3.3.1. Vielparteiensysteme: “Prototyp” und Funktionslogik.- 3.3.2. Italien.- 3.4. Die USA: ein Sonderfall.- 3.5. Fazit.- 4. “Herrschaft der Regionen”? Der Föderalismus.- 4.1. Der föderalistische Idealtyp und seine Funktionslogik.- 4.2. Föderalismus in der Praxis.- 4.2.1. USA.- 4.2.2. Schweiz.- 4.3. Zur Vereinbarkeit von Parteien- und Bundesstaatlichkeit: die Bundesrepublik.- 4.4. Fazit.- 5. “Herrschaft der Verbände”? Der Korporatismus.- 5.1. Der korporatistische Ideal typ und seine Funktionslogik.- 5.2. Korporatismus in der Praxis.- 5.2.1. Die österreichische “Sozialpartnerschaft”.- 5.2.2. Die “Konzertierte Aktion” in der Bundesrepublik.- 5.3. Ein nicht-korporatistischer Verbändestaat: Die Schweiz.- 5.4. Fazit.- 6. “Herrschaft Aller”? Die Konkordanzdemokratie.- 6.1. Zur Funktionslogik der Konkordanz.- 6.2. Konkordanz in der Praxis: Die Schweiz.- 7. “Herrschaft der Vernunft”? Zur Rolle “neutraler” Akteure.- 7.1. Die neutrale Gewalt und die Hüter der Verfassung.- 7.2. Die “Republik der Beamten”: Frankreich.- 7.3. Justizialisierung der Politik: Die Bundesrepublik.- 8. Interessenvermittlung zwischen Immobilismus und demokratischem Anspruch.

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