Einführung.- I Zur Erforschung des Kinderhumors.- 1. Humortheorien.- 1.1 Geisteswissenschaftliche, philosophische und ästhetische Theorien.- 1.2 Psychoanalytische oder affektive Theorien.- 1.3 Psycho-physiologische Theorien.- 1.4 Kognitions- und Perzeptionstheorien.- 1.5 Evolutionsbiologische Theorien.- 1.6 Soziologische und sozialpsychologische Theorien.- 2. Taxonomien des Humors.- 3. Funktionen von Humor: „Mensch freue dich!“.- 3.1 Attackieren und Verlachen des „unschönen“ Lächerlichen, Absonderlichen im Rahmen des Menschlichen.- 3.2 Ventilfunktion und Therapie.- 3.3 Heitere Gelassenheit.- 3.4 Schöpferische Intuition und Kombination des scheinbar Unvereinbaren.- 3.5 Survival, Lebendigkeit, Lebensqualität: Spiel, um sich selbst und um seine Möglichkeiten nicht zu verspielen.- 3.6 Zivilisiertes kulturelles Zusammenleben.- 4. Soziale Beziehungen und Humor.- 5. Geschlecht und Humor.- 5.1 Quasi-experimentelle Designs.- 5.2 Laborexperimente.- 5.3 Selbstreportmethoden.- 5.4 Fremdeinschätzungen.- 5.5 Beobachtungsmethoden in der natürlichen Umgebung.- 5.6 Ethnografische Inhaltsanalysen.- 6. Humor und Entwicklung.- 6.1 Humor in den unterschiedlichen Lebensphasen.- 6.2 Triebkräfte und Essenzen der lebenslangen Entwicklung von Humor.- 6.3 Funktionen von Humor in der allgemeinen Entwicklung.- 6.4 Entwicklungsrisiken.- 6.5 Interpersonelle Bedingungen der Entwicklung von Humor.- 6.6 Ansprüche einer Entwicklungspsychologie des Humors.- 6.7 Aktualgenese des Humors oder die Witztechniken.- 7. Individuelle Variabilität: Der Sinn für Humor.- 7.1 Humortheoretische Persönlichkeitsimplikationen.- 7.2 Komiker als Humorexperten.- 7.3 Der Sinn für Humor.- 7.4 Sinn für Humor als Schlüsselvariable im Persönlichkeitsprofil.- II Humorbegriff.- III Fragestellungen.- IV Untersuchungsanlage und -methoden.- 1. Forschungsfeld.- 2. Untersuchungsplan.- 3. Die untersuchten Kinder und Situationen mit ihren Merkmalen.- 4. Feldzugang und Rapport.- 5. Teilnehmende Beobachtung.- 5.1 Durchführung der teilnehmenden Beobachtung.- 5.2 Aufbereitung der Beobachtungsprotokolle.- 5.3 Kodiereinheiten.- 5.4 Kodiererübereinstimmung.- 6. Semistrukturierte Befragung der Kinder: Das Freundesinterview.- 7. Humorfragebogen.- 8. Explorations- und prüfstatistische Datenanalyse.- V Kategoriensystem.- Kategorie 1: Form.- Kategorie 2: Art.- Kategorie 3: Realisierung.- Kategorie 4: Problemträchtigkeit.- Kategorie 5: Geschlecht.- Kategorie 6: Anzahl Beteiligter.- Kategorie 7: Vernetzung.- Kategorie 8: Beziehungsfolge.- Kategorie 9: Zwischenmenschliche Beziehungen.- Kategorie 10: Funktion.- Kategorie 11: Entwicklungsniveau.- Kategorie 12: Technik.- Kategorie 13: Ort.- Kategorie 14: Beweggründe.- VI Resultate.- 1. Für jeden Spa? zu haben!.- 1.1 Beobachtete Humor-Interaktionen.- 1.2 Berichtete Humor-Interaktionen.- 1.3 Bis zum lustigen Ende: Wie entsteht und verläuft eine humorvolle Szene?.- 2. „Lach nochmal. Es ist so schön! “ — Beweggründe des Kinderhumors.- 3. Funktionen von Humor unter Kindern.- 4. Humor und zwischenmenschliche Beziehungen.- 4.1 Warum der Freund ein Freund ist.- 4.2 Humor in verschiedenen Beziehungstypen: Eine qualitative Analyse.- 4.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Humor verschiedener Beziehungstypen: Eine quantitative Analyse.- 4.4 Popularität.- 5. Geschlechtstypische Beziehungen.- 5.1 Beobachtungen.- 5.2 Reflexionen.- 5.3 Freundeskreise.- 5.4 Geschlechtstypische Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Humor-Interaktionen.- 6. Humor und Entwicklung.- 6.1 Die Entwicklung des Humors bei Kindern — zwei Einzelfallstudien.- 6.2 Längsschnittlicher Vergleich: Humor in verschiedenen Altersetappen.- 6.3 Entwicklungsverläufe.- 6.4 Humorentwicklung unter dem Einfluss von Peers.- 7. „Die Kinder kenn ich schon alle auswendig“.- 7.1 Carsten: „Weichling“ mit Herz.- 7.2 Oliver: Der „Professor“.- 7.3 Kristin: Porzellanpuppe und Bandgründerin.- 7.4 Sylvia: „Die reine Seele“.- 7.5 Paul: Frohnatur, Frauenkenner & Stänkerfritze.- 7.6 Henk: „Klassenclown“ mit kesser Lippe.- 7.7 Dörte: Knallbummpeng!.- 7.8 Anne: Die schöne Pfeifenspielerin.- 7.9 Jennifer: Der „Schatten“.- 7.10 Melanie: „Terminator“ für Gerechtigkeit.- 7.11 Mirko: „Wilder Hund“ mit Hauptgewinn.- 7.12 Robby: „Speckotan“.- 7.13 Alice: Der Kumpel.- 7.14 Maik — „Kein Weichpudding“.- 7.15 Steffen: „Stefanie“ mit großer Klappe.- 7.16 Christoph: Der Eigenbrötler“.- 7.17 David: „Sataan“ will Ruhe und Süßigkeiten.- 7.18 Sascha „Allwissender“.- 7.19 Cindy: Cinderella mit sieben Geschwistern.- 7.20 Lisa: „Liliputaner“.- 7.21 Vanessa: Ein unbeschriebenes Blatt.- 7.22 Elena: Schleifchenmädchen in braunen Halbschuhen.- 7.23 Ilja: Das düstere Wolfskind.- Schlusswort der Kinder.- Zutat der Wissenschaftlerin.- VII Diskussion.- 1. Warum brauchen Kinder Humor?.- 2. Welche humorvollen Interaktionen inszenieren Grundschulkinder mit anderen Gleichaltrigen?.- 3. Welche Funktion erfüllt Humor unter Peers?.- 4. Wie ist der Humor mit Qualitäten zwischenmenschlicher Beziehungen verknüpft?.- 5. Welche geschlechtstypischen Merkmale äu?ern sich in den Humor-Interaktionen?.- 6. Wie entwickelt sich der Humor zwischen Heranwachsenden?.- 7. Sind Kinder durch ihren Humor charakterisierbar? Oder: Humor hat viele Gesichter.- Literatur.